Kürzlich durften die Schülerinnen und Schüler der 1. & 2. ISS eine spannende Doppellektion rund um das Thema Gaming erleben. Drei Vertreter:innen des Vereins „Let’s Talk Gaming“ besuchten unsere Schule und brachten den Jugendlichen die vielfältige Welt der Videospiele näher. Dabei konnten sich die Jugendlichen eine eigene Meinung zu verschiedenen Spielen bilden und diese auch im Austausch mit anderen vertreten. Bestehende Vorurteile gegenüber dem Gaming wurden hinterfragt und teilweise neu bewertet. Vor allem die positiven gemeinsamen Erlebnisse & der Spass kamen nicht zu kurz.
Dabei konnten die Jugendlichen nicht nur zuhören, sondern selbst aktiv werden: Bewegungsbasierte Spiele wie Ring Fit oder Beat Saber mit der VR-Brille sorgten für viel lachen und zeigten, dass Gaming auch körperlich fordernd sein kann. Neben modernen Spielen wie Fifa wurden auch Klassiker wie Pac-Man und Super Mario 64 vorgestellt. Ruhigere Spiele wie Dorfromantik boten zudem eine entspannte Alternative und konnten von den Schülerinnen und Schülern kennengelernt und getestet werden.
Der Workshop zeigte: Gaming kann verbinden, fördern und begeistern, wenn es bewusst und verantwortungsvoll genutzt wird, denn es bietet viele Chancen, bringt aber auch Herausforderungen mit sich.
Chancen:
- Es macht Spass und sorgt für gute Stimmung
- Spiele helfen, vom Alltag abzuschalten und Stress zu reduzieren.
- Man kann in andere Rollen oder Welten eintauchen und kreativ sein.
- Spiele trainieren das strategische Denken, die Konzentration und die Reaktionsfähigkeit, weil man Aufgaben lösen und Entscheidungen treffen muss.
Risiken:
- Zu lange Spielzeiten können sich negativ auf Schlaf, Konzentration und Gesundheit auswirken
- In Online-Spielen besteht Kontakt zu Fremden. Hier ist Vorsicht geboten
- In-Game-Käufe können schnell teuer werden, wenn der Überblick fehlt
- Frust oder problematisches Spielverhalten können entstehen
Folgendes sollte beachtet werden:
- Pausen einlegen (mindestens 5–10 Minuten pro Stunde).
- Bewegung, frische Luft und andere Aktivitäten sollten immer Teil des Tages sein.
- Abends nicht direkt vor dem Schlafen gehen spielen, um den Schlaf nicht zu stören.
Tipps für Eltern:
- Zeigen Sie Interesse an den Spielen Ihrer Kinder und tauschen Sie sich darüber aus
- Vereinbaren Sie gemeinsam klare Regeln zu Spielzeiten und Inhalten
- Nutzen Sie Jugendschutz- und Kostenkontrollen
- Sprechen Sie offen über Risiken wie Online-Kontakte und Käufe
- Fördern Sie eine gute Balance zwischen Gaming und Alltag
Empfohlene tägliche Medienzeit:
- 6–9 Jahre: 30–60 Minuten pro Tag
- 10–12 Jahre: 60–90 Minuten pro Tag
- 13–18 Jahre: 90 Minuten bis max. 2 Stunden pro Tag.
Bericht Jana Blaser




