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Am Freitag, 12. Juni 2026, stand bei der 3.–6. Klasse Menzberg die Schulreise auf dem Programm. Nach der Anreise mit Bus und Zug spazierten die Kinder ins Lorzentobel. Mit Blick auf die beiden grosssen Lorzentobelbrücken wurde Znüni gegessen. Zum Glück bot das Dach der alten Holzbrücke Schutz vor ein paar Regentropfen.
Nach der Znünipause ging es der Lorze entlang weiter zur Höllgrotte. Der Besuch in den Höhlen war ein besonderes Erlebnis. Es war feucht, spannend und geheimnisvoll. Neben dem bekannten Höllgrotten-Tüfeli gab es auch eine Schildkröte, ein Krokodil und (mit etwas Fantasie 😉) sogar einen Bären zu sehen. Für viele war es der erste Besuch in einer Tropfsteinhöhle und entsprechend ein beeindruckendes Erlebnis.
Leider spielte das Wetter der Ausflugsgruppe einen Streich. Obwohl eigentlich trockenes Wetter angekündigt gewesen war, regnete es ausgerechnet im Lorzentobel am Mittag während längerer Zeit. Deshalb konnte das Picknick nicht wie geplant an der Lorze stattfinden. Stattdessen suchte die Klasse unter dem Zeltdach bei der Höllgrotte Schutz. Dort wurde gegessen, gejasst und Uno gespielt. Auch wenn das Spielen im Wald ins Wasser fielen, kam keine Langeweile auf.
Irgendwann liess der Regen glücklicherweise nach, sodass die Reise fortgesetzt werden konnte. Eine kurze Wanderung führte die Klasse zum Schlaufensteg. Dort warteten 265 Treppenstufen und schöne Holzstege, die durch die Tannenspitzen und Baumkronen führten. Der Schlaufensteg wurde ausgiebig erkundet. Einige Kinder stiegen sogar fünfmal hinauf und sammelten dabei insgesamt 1325 Treppenstufen.
Zum Abschluss führte ein kurzer Marsch zum Bahnhof Baar. Von dort ging es mit Zug und Bus zurück Richtung Menzberg. Trotz des durchzogenen Wetters war die Stimmung den ganzen Tag über gut. Mit vielen Eindrücken im Gepäck kehrte die Klasse am Abend nach Hause zurück.
Bericht Jael, Livia, Timo und Frau Hersche
Auch in diesem Schuljahr war der Projektunterricht fester Bestandteil des Stundenplans der 3. Sekundarschule Menznau. Doch was bedeutet eigentlich „projektartiges Arbeiten“? Diese Frage wurde im ersten Halbjahr nicht trocken beantwortet, sondern aktiv erlebt: mit kleineren Projekten, ersten Planungsschritten, gelegentlichem Improvisieren – und vielen Aha-Momenten.
Das Ziel war klar: Im zweiten Halbjahr sollte jede Schülerin und jeder Schüler ein eigenes, umfassendes Projekt selbstständig planen und umsetzen. Schnell zeigte sich, dass der Weg dahin selten schnurgerade verläuft. Budgets wurden knapp, Materialien trafen verspätet ein, Ideen mussten angepasst werden – und manchmal spielte schlicht das Wetter nicht mit. Doch genau diese Herausforderungen machten den Projektunterricht lebendig. Aus kleinen Stolpersteinen wurden grosse Lernerfahrungen – oft begleitet von einem Lachen.
