Am Dienstag, den 16. Juni, fand der letzte Schulfamilien-Anlass in diesem Schuljahr statt: eine rundum gelungene Schnitzeljagd voller Bewegung, Teamgeist und guter Stimmung. Nach der Pause versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur 6. Klasse auf dem blauen Platz. Begleitet vom fröhlichen Lied „Mitenand“ fanden sich die Kinder in ihren Schulfamilien ein und freuten sich auf das bevorstehende Spiel.
Auch ein paar Regentropfen, die kurzzeitig vom Himmel fielen, konnten der guten Laune nichts anhaben. Im Gegenteil: Unbeeindruckt und voller Vorfreude lauschten die Kinder den Erklärungen. Anschliessend schwärmten die Gruppen über das gesamte Schulareal aus. Ihre erste Aufgabe bestand darin, acht Zettel mit je einem Buchstaben geschickt zu verstecken und deren Standorte sorgfältig in einem Plan festzuhalten.
Schon bald kehrten die ersten Gruppen zurück auf den Sportplatz. Um sich die Wartezeit zu verkürzen, wurde gemeinsam das beliebte Spiel „Luegid ned ome, d’Zitrone goht ome“ gespielt, bis schliesslich wieder alle Kinder beisammen waren.
Nun begann die zweite Runde: Die Pläne wurden untereinander getauscht und dienten als Schatzkarte für die nächste Herausforderung. Nach dem Startsignal machten sich die Schulfamilien erneut auf den Weg und durchkämmten das Schulgelände auf der Suche nach den versteckten Buchstaben. Mit viel Eifer und einem wachsamen Blick wurden nach und nach alle Zettel entdeckt.
Aus den gesammelten Buchstaben bildeten sie dann das richtige Lösungswort. Die Spannung war gross, und die Zeit wurde gestoppt, sobald die Gruppe die Lösung korrekt verkünden konnte.
Die drei schnellsten Schulfamilien durften sich einige Tage später über ein wohlverdientes Znüni freuen. Doch auch die langsamste Gruppe ging nicht leer aus: Für ihr Durchhaltevermögen und ihren Einsatz erhielten sie einen Trostpreis. Ein schönes Zeichen dafür, dass an diesem Anlass nicht nur Schnelligkeit, sondern vor allem Gemeinschaft und Mitmachen zählen.
Ein gelungener Anlass, der einmal mehr zeigte, wie viel Freude gemeinsames Erleben bereiten kann.
Bericht Karin Riedweg und Yvonne Frank























